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    <title>Pax et Gaudium | Geschichtsmagazin | Mittelalter Community</title>
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    <description>Pax et Gaudium - Das Online Magazin für Geschichte.</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Thu, 23 May 2013 08:51:34 +0200</pubDate>
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    <item>
    	<title>Friedrich von Schiller</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Friedrich von Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren und war ein beliebter und wichtiger Dichter. Er zählte zu den wichtigsten deutschsprachigen Dramatikern und war außerdem als Philosoph und Historiker tätig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem er in jungen Jahren die militärische Karlsschule in Lorch besuchte, studierte Schiller ab 1776 Medizin und widmete sich nebenbei den Werken von Shakespeare und Rousseau. Danach wirkte er als Arzt und Dichter in Stuttgart. Im Jahr 1781 entstand sein Theaterstück &quot;Die Räuber&quot;, was zu einem großen Erfolg wurde und ihn beflügelte weitere Werke zu schaffen. So entstand kurze Zeit später sein berühmtes Werk &quot;Kabale und Liebe&quot;, das 1784 mit riesigem Erfolg erstmals aufgeführt wurde. Ab 1785 lebte Schiller in Leipzig und Dresden und schuf dort Werke wie z.B. &quot;Thalia&quot;, &quot;Ode an die Freude&quot; oder &quot;Don Carlos&quot;. 1788 begegnete er erstmals Goethe, mit dem ihm von da an eine innige Freundschaft verband. Es folgte eine Tätigkeit als Professor in Jena und die Hochzeit mit Charlotte von Lengefeld.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Danach entstanden einige philosophische Werke und 1792 verlieh ihm die französische Nationalversammlung das französische Bürgerrecht. Ab 1797 entstanden einige seiner schönsten Balladen, u.a. &quot;der Taucher&quot;, &quot;Wallenstein&quot; und &quot;Die Glocke&quot;. Letztgenannte Ballade thematisiert die Französische Revolution. Um 1802 herum schrieb er sein ebenfalls berühmtes Werk &quot;Die Jungfrau von Orleans&quot;. Am 09. Mai 1805 starb Schiller nach einem schweren Fieberanfall im Alter von nur 45 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schiller gilt neben Goethe als bedeutsamster Vertreter der sogenannten &quot;Weimarer Klassik&quot;. Er schuf sprach- und bildgewaltige Dramen, die den Geist seiner Zeit berührten und die im 18. Jahrhunderten entwickelten Humanitäts- und Freiheitsideale widerspiegelten. Für viele war er auch ein &quot;Dichter der Freiheit&quot;. Seine Werke wurden zu großen Erfolgen, nicht nur in Deutschland sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: Marbach&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: 10. November 1759 - 9. Mai 1805&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 10:56:00 +0200</pubDate>
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    	<title>Johann Wolfgang von Goethe</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren und gilt als bedeutsamster deutscher Dichter, dessen Werke zu den Höhepunkten der Weltliteratur zählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goethe war der Sohn einer Patrizierfamilie, genoss eine umfassende Bildung und besuchte schon als Kind häufig kulturelle Veranstaltungen. Zunächst studierte er Jura, ab 1770 begann seine lyrische Laufbahn mit den &quot;Sesenheimer Liedern&quot;. Goethe wurde zu einem der wichtigsten Vertreter der &quot;Sturm und Drang&quot;-Zeit, während er hauptberuflich in Darmstadt als Anwalt arbeitete.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Zwischen 1772 und 1775 entstanden so bekannte Werke wie &quot;Götz von Berlichingen&quot;, &quot;der Urfaust&quot;, &quot;Prometheus&quot; und &quot;Mahomet&quot;. Europaweite Berühmtheit erlangte er durch sein Werk &quot;Die Leiden des jungen Werthers&quot;, in dem es um unerwiderte Liebe und den Freitod geht. Nach einer Tätigkeit im weimarischen Staatsdienst wurde Goethe 1782 durch Kaiser Joseph II. in den Adelsstand erhoben. In der Folge wandte er sich den Idealen der Antike zu und avancierte zusammen mit Friedrich Schiller, den er 1788 erstmals traf und der sein enger Freund wurde, zu einem der wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik. In Weimar leitete er ab 1791 das Weimarer Hoftheater und begann mit der Arbeit an seinem berühmten Werk &quot;Faust&quot;, dessen ersten Teil er 1806 vollendete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem die Franzosen Weimar besetzten wurde Goethe kurzzeitig gefangen genommen. Nach seiner Freilassung heiratete er Christiane Vulpius. Im Jahr 1808 erhielt er eine Audienz bei Napoleon, den er als Mensch schätzen lernte. In der Folge entstanden weitere wichtige Werke, u.a. sein autobiographisches Buch &quot;Dichtung und Wahrheit&quot;, der &quot;West-östliche Divan&quot; sowie 1831 der zweite Teil seiner Tragödie &quot;Faust&quot;, der heute zur Weltliteratur zählt. Im Jahr 1832 starb Goethe in Weimar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goethe zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Dichtern aller Zeiten, der zahlreiche andere deutsche Dichter und Schriftsteller inspirierte. Auch viele Komponisten widmeten sich seinen Werken und vertonten seine Gedichte. Er veröffentlichte allerdings nicht nur lyrische Werke, sondern auch zahlreiche naturwissenschaftliche Arbeiten, von denen seine 1810 erschienene Farbenlehre als sein Hauptwerk gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: Frankfurt/Main&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: 28. August 1749 - 22. März 1832&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 08:33:00 +0200</pubDate>
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    <item>
    	<title>Mit Bogen, Pfeil und Kräuterseife</title>
	<link>http://www.paxetgaudium.com/de/magazin/tv-programm/mit-bogen-pfeil-und-kraeuterseife.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der Historiker Mike Loades nimmt den Zuschauer mit auf eine Erkundungsreise ins Mittelalter. HISTORY&amp;trade; zeigt die mit viel Enthusiasmus und Detailtreue produzierte Dokumentation &amp;bdquo;Das Mittelalter-Experiment&amp;ldquo; am Sonntag, den 29. Juli, um 20 Uhr in deutscher Erstausstrahlung. Die Sendung deckt  überraschende Unterschiede und Ähnlichkeiten zur heutigen Zeit auf.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahlreiche Filme und Bücher geben einen Einblick in das Leben der Ritter im Mittelalter. Doch wie der Alltag der einfachen Menschen aussah, darüber ist allgemein wenig bekannt. Der englische Historiker Mike Loades ist glühender Fan dieser Epoche und nimmt den Zuschauer mit auf seine persönliche Entdeckungsreise. HISTORY zeigt die 90-minütige Sendung &amp;bdquo;&lt;strong&gt;Das Mittelalter-Experiment&lt;/strong&gt;&amp;ldquo; am Sonntag, den 29. Juli, um 20 Uhr. Loades hilft beim originalgetreuen Bau einer Burg, übt sich im Schwert- und Bogenkampf und packt bei den täglichen Aufgaben mit an, um sich und den Zuschauern einen Eindruck von der Realität dieser Zeit zu ermöglichen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Neben Kriegsführung und Kampftechniken erläutert Loades die alltäglichen Sorgen der Menschen dieser Zeit, die sich oft auf erstaunliche Weise mit unseren heutigen decken. Er zeigt, wie sich unsere Vorfahren mit selbstgemachten Seifen und Kräutermixturen vor Krankheiten zu schützen versuchten. Um mit der neuesten Mode zu gehen, erfanden sie ausgefeilte Techniken, Wäsche zu waschen und Stoffe zu färben. Loades probiert all diese Praktiken ebenso aus wie die harte Feldarbeit der Bauern. Den mittelalterlichen Speiseplan bringt er den Zuschauern näher, indem er einige Spezialitäten nachkochen lässt &amp;ndash; natürlich nicht, ohne anschließend den Geschmackstest durchzuführen. Außerdem stellt Loades die oft gefährlichen Techniken der Wildschweinjagd nach und führt die ma-jestätische Falkenjagd vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Reihe von Experten unterstützt Mike Loades auf seiner Reise und macht &amp;bdquo;&lt;strong&gt;Das Mittelalter-Experiment&lt;/strong&gt;&amp;ldquo; zu einer authentischen Erfahrung einer vergangenen Zeit. Die erstaunliche Spezialisierung von Pferden und Hunden für ganz bestimmte Transport-, Kampf- und Jagdaufgaben oder der vielfältige Gebrauch menschlichen Urins in den unterschiedlichsten Situationen des alltäglichen Le-bens sind nur einige der kaum bekannten Fakten, die Loades und sein Team dem Zuschauer vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Informationen unter:&lt;br /&gt; &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.history.de/programm/programmdetails?id=79064&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.history.de/programm/programmdetails?id=79064&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 23 Jul 2012 08:42:00 +0200</pubDate>
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    <item>
    	<title>München im Mittelalter</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die&lt;strong&gt; bayerische Landeshauptstadt München &lt;/strong&gt;verfügt über eine lange Geschichte und Tradition. Gegründet im Jahre 1158, blühte die Stadt im Mittelalter so richtig auf...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Ächtung von Heinrich dem Löwen im Jahre 1180, geriet Bayern unter die Herrschaft der Wittelsbacher Adelsdynastie und München fiel zunächst an den Bischof von Freising. Im Jahr 1240 gelangte auch München in den Besitz der Wittelsbacher und schon 15 Jahre später wurde die Stadt zur herzöglichen Residenz von Ludwig II., auch genannt &quot;Ludwig der Strenge&quot;. Währenddessen war die Stadt immer weiter angewachsen und unter König Rudolf von Habsburg erhielt sie ab 1280 wichtige Handelsfreiheiten. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war München von der Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft her die bedeutendste Stadt in Oberbayern geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Krönung von Ludwig IV. zum deutschen König im Jahr 1314 und zum römisch-deutschen Kaiser im Jahre 1328 wuchs die Bedeutung Münchens weiter an, da er in München residierte. Auch zu einem wichtigen religiösen Zentrum wurde die Stadt; im Franziskanerkloster Münchens wirkten damals bedeutende Persönlichkeiten wie Michael von Cesena und Wilhelm von Ockham. Zwischenzeitlich zerstörte ein Feuer 1327 große Teile der Stadt, bei dem bedeutsame Bauwerke zerstört wurden, wie z.B. der Alte Hof oder die Kirche. Beim Wiederaufbau vergrößerte man die Stadt nochmal und zog einen zweiten Mauerring um sie herum. Im Jahr 1340 verlieh Ludwig IV. München das &quot;große Stadtrecht&quot;, was mit weiteren Privilegien und einer noch größeren Bedeutung einherging.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Im späten Mittelalter hatte auch München unter der Pest zu leiden. Nach dem Tode Ludwigs IV. fiel die Stadt zunächst an dessen Sohn Ludwig V. und ab 1363 an Stephan II. mit der Hafte. Am Ende des 14. Jahrhunderts gab es verstärkte Konflikte zwischen der Bürgerschaft und den Herzögen, woraufhin diese ihren Regierungssitz vom Alten Hof in die neue Residenz verlegten, da sie sich da sicherer fühlten. 1392 entstand auch das Herzogtum Bayern-München unter der Herrschaft von Johann II. von Bayern. Weitere wichtige Geschehnisse im München des Spätmittelalters waren die Judenvertreibung durch Herzog Albrecht III. im Jahre 1442 sowie die Grundsteinlegung zur neuen Marienkirche &quot;Frauenkirche&quot; im Jahr 1468, die etwa 20 Jahre später fertiggestellt wurde. Außerdem entstand gegen Ende des 15. Jahrhunderts das berühmte Münchner Reinheitsgebot für Bier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem ereignisreichen Mittelalter wurde München dann 1506 Hauptstadt von ganz Bayern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:56:00 +0200</pubDate>
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    	<title>Leonardo da Vinci</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Leonardo da Vinci&lt;/strong&gt;, geboren am 15. April 1452 in Anchiano bei Vinci (daher auch sein Name), war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Naturphilosoph. Er ist einer der bedeutsamsten Universalgelehrten aller Zeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonardo da Vinci war der Sohn des Notars Piero da Vinci und vermutlich dessen Magd Caterina. Schon früh bemerkte man bei ihm eine große künstlerische Begabung und er begab sich in die Lehre bei einem bedeutsamen Bildhauer, Maler und Goldschmied in Florenz - Andrea del Verrochio. Nach erfolgreicher Lehre arbeitete er einige Zeit lang selbstständig, trat dann als freier Künstler in die Dienste von Lorenzo de Medicis und studierte in dessen Akademie Bildhauerei. Gemeinsam mit zwei Brüdern erhielt er 1483 den Auftrag ein Altarbild mit der Darstellung der Madonna in der Felsengrotte zu malen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Außerdem widmete er sich diversen Studien, z.B. über Kriegsgeräte und Flugmaschinen. In den Jahren 1494 bis 1498 entstand sein berühmtes Bild &quot;Il Cenacolo&quot; (Das Abendmahl). Er wurde zum Baumeister der mächtigen Mailänder Adelsfamilie Sforza und entwickelte sich zu einem führenden Künstler. Im Jahre 1503 begann er vermutlich mit den Arbeiten zu seinem berühmtesten Bild, der &quot;Mona Lisa&quot;. Nach ereignisreichen Jahren mit vielen verschiedenen Werken für unterschiedliche Auftraggeber arbeitete Leonardo ab 1511 für den französischen König Ludwig XII., ab 1513 für Papst Leo X. und am Ende seines Lebens für den französischen König Franz I. Leonardo da Vinci starb am 2. Mai 1519.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leonardo da Vinci gilt als eines der außergewöhnlichsten Genies aller Zeiten. Er schuf zahlreiche Kunstwerke, aber auch Entwürfe für Gebäude, Maschinen und Kunstgegenstände, sowie künstlerisch wertvolle Illustrationen zu diversen Themen. Auch seine naturwissenschaftlichen Zeichnungen gelten als sehr wertvoll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: Anchiano bei Vinci&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: 15. April 1452 - 2. Mai 1519&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:40:00 +0200</pubDate>
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    <item>
    	<title>Jeanné d&#039;Arc</title>
	<link>http://www.paxetgaudium.com/de/magazin/personen-der-geschichte/jeanne-d-arc.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Jeanné d&#039;Arc&lt;/strong&gt;, auch bekannt als Johanna von Orléans und geboren am 6. Januar 1412 in Lothringen, ist eine französische Nationalheldin und Heilige der katholischen Kirche.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Jeanne d&#039;Arc wurde während des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich als Tochter reicher Bauern geboren. Während des Hundertjährigen Krieges versuchte der englische König Eduard III. aufgrund erbrechtlicher Zusammenhänge seinen Anspruch auf den französischen Thron geltend zu machen und fiel dazu mit seinem Heer in Frankreich ein. Dieser Konflikt verstärkte sich im Laufe der Jahre weiter und im Jahre 1415 besiegte England unter König Heinrich V. Frankreich in der Schlacht von Azincourt und besetzte weite Teile des Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Im Alter von 13 Jahren hatte Jeanné d&#039;Arc ihre erste Vision, in der die heilige Katharina ihr befahl Frankreich von den Engländern zu befreien. Sie reiste zum französischen Thronfolger, dem späteren König Karl VII., überzeugte ihn von ihrem himmlischen Auftrag und bestärkte seinen Widerstandswillen. Dieser stellte Truppen zusammen, um die belagerte, strategisch wichtige, Stadt Orléans von den Engländern zu befreien. Jeanne d&#039;Arc begleitete die Truppen und beeindruckte durch ihren Kampfeswillen. Sogar verwundet kämpfte sie weiter und schließlich konnten die Franzosen die Engländer aus der Stadt vertreiben. Jeanne d&#039;Arc wurde als Heldin gefeiert und kurze Zeit später betrat Karl VII. den Thron. Der König schloss einen Waffenstillstand mit dem Herzog von Burgund ab, der auf Seiten der Engänder kämpfte.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Der Waffenstillstand war ein Jahr später hinfällig und Burgund besetzte die Stadt Compiègne. Jeanne d&#039;Arc versuchte mit ihrem Heer auch diese Stadt zu befreien, wurde dabei allerdings gefangen genommen und an die Engländer ausgeliefert. Diese überstellten sie der Gerichtsbarkeit der Kirche, die ihr 1431 als Ketzerin den Prozess machte. Am 30. Mai des Jahres wurde sie in Rouen auf dem Marktplatz verbrannt. 1456 wurde sie rehabilitiert und 1920 durch Papst Benedikt XV. heilig gesprochen. Zahlreiche Filme, Romane und Inszenierungen sind ihrem Leben gewidmet.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Geburtsort: Domrémy, Lothringen&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: 6. Januar 1412 - 30. Mai 1431&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:38:00 +0200</pubDate>
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    	<title>Burg Ehrenberg</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Über der Gemeinde Reutte im Tiroler Außerfern steht auf einer Hügelkuppe in 1100m Höhe die Ruine der &lt;strong&gt;Burg Ehrenberg&lt;/strong&gt;. Die Burg wurde ca. um das Jahr 1290 herum erbaut und ist zusammen mit der barocken Festung am Schlosskopf, dem kleinen Fort Claudia und der Ehrenberger Klause eines der bedeutsamsten Festungsensembles Mitteleuropas. Sie liegt direkt an der Via Claudia Augusta, welche früher eine wichtige Römerstraße war, und von Italien nach Deutschland führte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Mittelalter war die Burg Ehrenberg immer wieder Schauplatz verschiedener kriegerischer Auseinandersetzungen. Armeen und Heere, die versuchten in Tirol einzufallen, lieferten sich hier harte Kämpfe mit den Österreichern, bei denen die Burg oft schwer beschädigt wurde. So verstärkte man die Festungsanlage im 17. und 18. Jahrhundert durch das Fort Claudia und der Festung am Schlosskopf und errichtete so einen richtigen Sperrgürtel um die eigentliche Burg. Nachdem das Festungsensemble vollständig fertig war, wurde Ehrenberg jedoch gar nicht mehr angegriffen. Stattdessen wurde die Festungsanlage 1782 von Kaiser Josef II. aufgelassen und die Burg dem Verfall preisgegeben.&lt;/p&gt;&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Mitte des 20. Jahrhunderts, nachdem die Ruine von einem angesehenen Reuttener Industriellen aufgekauft wurde, fing man damit an Erhaltungsmaßnahmen zu treffen und den Verfall zu stoppen. Die Klause wurde zu einem Veranstaltungszentrum ausgebaut, indem heutzutage auch der Verein &quot;&lt;a title=&quot;Burgenmuseum Ehrenberg in Reutte / Tirol&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.ehrenberg.at&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäisches Burgenmuseum Ehrenberg&lt;/a&gt;&quot; untergebracht ist. Heute dient die Burg Ehrenberg Einheimischen und Urlaubern als geschichtlich interessantes Ausflugsziel. Die schöne und vielseitige Natur in der Region laden dazu ein, die Burg während einer Wanderung zu besichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschiedene Veranstaltungen finden während des Jahres auf dem Burggelände statt. Am bekanntesten und beliebtesten davon sind sicherlich die &lt;a title=&quot;Ritterspiele Ehrenberg&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ritterspiele Ehrenberg&lt;/a&gt;. Ein großes Spektakel mit Mittelalterflair und Europas größter Event seiner Art. Bei dieser Veranstaltung gibt es einen riesigen Mittelaltermarkt, Ritterurniere und Gladiatorenkämpfe, Feuerwerke, ein Lagerleben mit hunderten Zelten und vielseitige andere Unterhaltung für Groß und Klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe src=&quot;http://www.youtube.com/embed/RhN3NszEU4c&quot; width=&quot;530&quot; height=&quot;298&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kontakt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Burgenwelt Ehrenberg&lt;br /&gt;Verein Europäisches Burgenmuseum Ehrenberg&lt;br /&gt;Klause 1 &lt;br /&gt;6600 Reutte, Österreich &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tel.: +43 (5672) 62007 &lt;br /&gt;Fax: +43 (5672) 62007 77 &lt;br /&gt;E-Mail: info@ehrenberg.at&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:35:00 +0200</pubDate>
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    	<title>Wilhelm von Moerbeke</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wilhelm von Moerbeke&lt;/strong&gt; wurde um das Jahr 1215 herum geboren und war ein Geistlicher aus Flandern sowie ein bedeutsamer Übersetzer von antiken Schriften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilhelm von Moerbeke war ein Mönch im Dominikanerorden. Er lebte ab 1268 in der italienischen Stadt Viterbo und war Teilnehmer vom Konzil in Lyon von 1274. Ab 1277 bis zu seinem Tod war er als Bischof von Korinth tätig, einem katholischen Außenposten in Griechenland.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Wilhelm von Moerbeke hatte mit vielen wichtigen Gelehrten seiner Zeit zu tun, u.a. mit Thomas von Aquin und dem Naturforscher Witelo. Er übersetzte zahlreiche philosophische, medizinische und astronomische Schriften vom griechischen in die lateinische Sprache. Die gute Qualität seiner Übersetzungen wurde damals sehr geschätzt. Als sein wichtigster Verdienst gelten die Übersetzungen aller Aristoteles-Texte, was die Aristoteles-Rezeption im lateinischen Westen begünstigte. Bis dahin waren die Schriften des Aristoteles nämlich nur sehr schlecht übersetzt und lückenhaft zugänglich. Des Weiteren übersetzte er einige mathematische Abhandlungen in die lateinische Sprache, unter anderem vom antiken griechischen Mathematiker Archimedes, von Heron von Alexandria sowie von Proklos die &quot;Institutio theologica?. Damit machte er wichtige Quellen zugänglich, die im Spätmittelalter den Neuplatonismus begünstigten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilhelm von Moerbeke starb im Jahr 1286.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: unbekannt&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: ca. 1215 - 1268&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:32:44 +0200</pubDate>
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    	<title>Wilhelm I.</title>
	<link>http://www.paxetgaudium.com/de/magazin/personen-der-geschichte/wilhelm-i.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Wilhelm I.&lt;/strong&gt;, besser bekannt als Wilhelm der Eroberer, wurde um 1027/28 als illegitimer Sohn von Herzog Robert I. in der Normandie geboren. Dort war er ab 1035 Herzog und nach seiner Eroberung Großbritanniens war er außerdem ab 1066 König von England.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wilhelm I. machte die Normandie während seiner Herrschaft zu einem mächtigen Reich. Der damalige König von England, der kinderlose &quot;Eduard der Bekenner&quot;, war mit ihm verwandt und hatte ihm 1051 in Aussicht gestellt sein Nachfolger zu werden. Nachdem Eduard der Bekenner am 5. Januar 1066 starb, zog Wilhelm I. nach England um den Thron zu besteigen. Allerdings wurde der englische Graf Harold Godwinson zum König gekürt, was Wilhelm I. als Beleidigung empfand, da er darauf bestand, dass ihm der Königstitel schon zugesagt worden wäre.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen um den Thron, in denen inzwischen auch noch der norwegische Wikingerkönig Harald Hardrade mitmischte, der England mit seiner Flotte von 300 Schiffen angriff. Harold Godwinson konnte die Norweger bezwingen und errang einen der größten Siege des Mittelalters. In der berühmten Schlacht von Hastings musste er sich nun jedoch gegen Wilhelm I. erwehren und verlor. Harold starb in der Schlacht und Wilhelm I. wurde zum König von England.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Weihnachtstag 1066 ließ er sich in Westminster krönen und bis 1072 hatte er das komplette Land unterworfen. Die verschiedenen Bezirke, Grafschaften und Bistümer unterstellte er seinen normannischen Gefolgsleuten. Er machte England zu einem Feudalstaat, erhob eine Königssteuer und führte den &quot;oath of Salisbury&quot; ein, einen Untertaneneid den seine Vasallen zu leisten hatten. Er führte zudem das berühmte Reichsgrundbuch &quot;Doomsday Book&quot; ein. Verschiedene Rebellionen und Angriffe von außerhalb, u.a. von den Dänen, konnte er erfolgreich abwehren. Am 9. September 1087 starb Wilhelm I. in Rouen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: Falaise, Normandie&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: 1027/1028 - 09. September 1087&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:26:44 +0200</pubDate>
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    	<title>Walther von der Vogelweide</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Walther von der Vogelweide &lt;/strong&gt;wurde um das Jahr 1170 herum geboren und war der wichtigste deutschsprachige Lyriker im Mittelalter. Von ihm sind 90 Minnelieder und 150 Sangsprüche überliefert - mehr als von jedem anderen Lyriker im Mittelalter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Walthers Leben ist recht wenig bekannt. Wahrscheinlich lernte er das Singen in Österreich und verdiente sein Geld als fahrender Sänger, der an zahlreichen Adelshöfen gastierte. Belegt ist, dass er z.B. 1198 am Hof von Herzog Friedrich I. in Wien verweilte und danach an den Höfen des Stauferkönigs Philipp und des Welfen Otto IV. Ab 1213 war er im Umfeld von Kaiser Friedrich II. tätig und danach folgten weitere Aufenthalte an verschiedenen Fürsten- und Adelshöfen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Mit seiner Spruchdichtung thematisierte von der Vogelweide auf satirische Weise aktuelle politische und geistige Fragen der damaligen Zeit. Seine Brotgeber kamen in seinen Werken natürlich gut weg, während er deren Feinde oftmals verunglimpfte. Einer, den er sein Leben lang kritisierte, war Papst Innonzenz III. Walther von der Vogelweide galt als vielseitiger und begabter Sangspruchdichter und Minnesänger, dessen Beliebtheit noch bis heute andauert. Er entwickelte den traditionellen Minnegesang inhaltlich weiter, indem er zum Beispiel den Frauen eine weitreichendere Rolle in den Werken zukommen ließ, als bis dato üblich. Daher kam es zu einer Fehde mit dem traditionellen Minnesänger Reinmar dem Alten, den er in seinen Werke parodierte und verspottete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Gesamtwerk Walter von der Vogelweides gehören außerdem noch Kreuzzugslieder, ein Marienleich und diverse Gedichte, von denen die meisten in der &quot;Großen Heidelberger Liederhandschrift&quot; zu finden sind. Er starb um das Jahr 1230 herum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geburtsort: unbekannt&lt;br /&gt;Geburts- &amp; Sterbedatum: ca. 1170 - ca. 1230&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 23:20:44 +0200</pubDate>
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