Burgruine Hopfen

Burgruine Hopfen
Burgruine Hopfen

Die Burgruine Hopfen liegt hoch über Hopfen am See - einem auch als "Riviera des Allgäus" bezeichneten Kurort und Stadtteil von Füssen. Sie ist die älteste Steinburg des Allgäus und von ihr aus hat man grandiose Ausblicke auf die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge.

Die Geschichte der Burg Hopfen geht zurück bis ins Jahr 1172, als sie Sitz von welfischen Dienstmännern war. In der Folge gehörte die Burg dem Hochstift Augsburg und war bis Anfang des 14. Jahrhunderts Sitz des Füssener Propstamtes. Als es zu einem umfangreichen Um- und Ausbau des Hohen Schlosses in Füssen kam, wurde die Burg entbehrlich und begann allmählich zu verfallen.

Im 18. Jahrhundert wurde sie als Steinbruch für den Umbau des Benedektinerkloster St. Mang genutzt. Im Jahr 1999 sanierte die Stadt Füssen die Burgruine Hopfen umfangreich und verlieh ihr dadurch neuen Glanz.

Nach der Sanierung ist die Gliederung der Burganlage wieder deutlich ersichtlich. Hinter einem größeren Vorhof befindet sich die Kernburg mit ihrem Wohnturm und einer angegliederten Kapelle; umgeben ist die Burganlage von einer einfachen Ringmauer. Die Burg Hopfen ist die älteste Steinburg des Allgäus und daher von besonderer historischer Bedeutung. Vor allem wird sie von Touristen aber aufgrund der phantastischen Aussicht über die Allgäuer Bergwelt und das Alpenvorland aufgesucht. Selbstverständlich ist die Burganlage frei zugänglich.

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