Moses Maimonides

Moses Maimonides
Moses Maimonides

Moses Maimonides wurde zwischen 1135 und 1138 in Cordoba geboren und gilt als der bedeutsamste Gelehrte des Mittelalters. Er war ein jüdischer Philosoph und Arzt.

Maimonides wuchs in einer der angesehensten und einflussreichsten Familien Cordobas auf und wurde früh sowohl in der jüdischen, als auch in der arabischen Lehre unterrichtet. Als Almohaden 1148 in Cordoba einfielen, flüchtete er zusammen mit seiner Familie. Nach unterschiedlichen Aufenthaltsorten gelangte Maimonides schließlich 1165 nach Fustat, einem Teil des heutigen Kairos, wo er bis zu seinem Tod lebte. Während der Jahre auf der Flucht hatte er sich kontinuierlich immer weiter gebildet.

Um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren musste er dann aber in Ägypten eine Erwerbsarbeit aufnehmen. Er wählte den Beruf des Arztes, in dem er es zu hohem Ansehen brachte. So wurde er später Leibarzt des Sultans Saladin. Am 13. Dezember 1204 starb Maimonides, was eine große Trauer in allen jüdischen Gemeinden zur Folge hatte.

Maimonides verfasste in seinem Leben viele wichtige Werke, vorrangig zum jüdischen Glauben und Recht, aber auch zur Religion allgemein, zur Medizin, Philosophie und Astronomie. Als seine Hauptwerke gelten die "Mischneh Tora", eine Systematisierung des jüdischen Rechts, und "Führer der Unschlüssigen", ein religionsphilosophisches Werk.

Geburtsort: Cordoba
Geburts- & Sterbedatum: zwischen 1135 und 1138 - 13. Dezember 1204

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