Konstantin I.

Konstantin der Große
Konstantin der Große

Konstantin I., besser bekannt als Konstantin der Große, war von 306 bis 337 römischer Kaiser und ab 324, nach der Auflösung der damals im römischen Reich üblichen Tetrarchie (Viererherrschaft), Alleinherrscher.

Wann Konstantin der Große geboren wurde, ist nicht genau überliefert. Wahrscheinlich war es zwischen den Jahren 270 und 288 in Naissus, dem heutigen Nis in Serbien. Seine Eltern waren Constantius I. und Helena. Im Jahr 306 trat Konstantin das Erbe seines Vaters an und bis 324 hatte er die Alleinherrschaft erlangt. Ein höchst bedeutendes Ereignis während seiner Regierungszeit war die sogenannte "konstantinische Wende", die 313 durch die Mailänder Vereinbarung eingeleitet wurde.

Die konstantinische Wende leitete den Aufstieg des zuvor diskriminierten Christentums zur wichtigsten Religion im römischen Reich ein. Nach der Mailänder Vereinbarung förderte Konstantin das Christentum immer mehr. 325 leitete er das erste Konzil von Nicäa ein, um innerchristliche Konflikte (Arianischer Streit) beizulegen.

Konstantin gelang es das Römische Reich nach außen zu stabilisieren und zu sichern. Innenpolitisch erließ er verschiedene Reformen, die Rom während der Spätantike prägten. 324 verlegte er seinen Regierungssitz in den Osten des Reichs, nach Byzanz. Die Stadt Konstantinopel wurde nach ihm benannt. Im Jahre 337 starb Konstantin nach einer schweren  Krankheit. Sein Wirken verhalf dem Christentum zur Staatsreligion heranzuwachsen. Er galt als frommer, starker und gerechter Herrscher, der ohne Zweifel zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Geschichte zählt.

Geburtsort: Naissus
Geburts- & Sterbedatum: zwischen 270 und 288 - 22. Mai 337

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