Karl der Große

Karl der Große
Karl der Große

Karl der Große gilt als der bedeutsamste christliche Herrscher des Mittelalters. Er war von 768 bis 814 König der Franken und seit dem Jahre 800 bis zu seinem Tod auch Römischer Kaiser.

Karl der Große, der diesen Beinamen schon zu Lebzeiten bekam, war der Sohn von König Pippin III. und Enkel des Hausmeiers Karl Martell, der den Grundstein für den Aufstieg des Frankenlandes legte. Karl der Große wurde am 2. April 747 oder 748 geboren. Er führte zahlreiche Eroberungsfeldzüge und machte das Frankenreich zu einem europäischen Großreich. Zu seinen bekanntesten Kriegen gehören die Eroberung des Langobardenreichs im Jahre 774 und die Sachsenkriege ab 772. Nachdem er Papst Leo III. bei einer Verschwörung gegen diesen zur Seite stand, wurde er von ihm im Jahre 800 zum Kaiser gekrönt.

Neben seinen zahlreichen Feldzügen, die das Frankenreich so groß machten, war Karl der Große auch politisch, kirchlich und kulturell für die geschichtliche Entwicklung Europas bedeutsam. Kunst, Literatur und Architektur erfuhren durch ihn einen bedeutenden Aufschwung. Karl starb im Jahre 814 in Aachen und sein Sohn Ludwig der Fromme übernahm das Frankenreich. Kaiser Friedrich Barbarossa veranlasste im Jahre 1165 die Heiligsprechung von Karl dem Großen. Deutschland und Frankreich führen den Beginn ihrer Nationalgeschichte auf ihn zurück.

Geburtsort: Aachen oder Prüm
Geburts- und Sterbedatum: 02.04.748 - 28.01.814



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