Isabella I.

Isabella I.
Isabella I.

Isabella I., geboren am 22. April 1451 und auch bekannt als Isabella die Katholische, war von 1474 bis 1504 Königin von Kastilien und als Frau von Ferdinand II. von 1469 bis 1504 auch Königin Aragóns.

Isabella wurde als Tochter von König Johann II. von Kastilien und Leon, und dessen Frau Isabella von Portugal geboren. Schon als Minderjährige wollte sie ihr Halbbruder Enrique mehrfach verheiraten - allerdings kam es nie dazu, da ihre vorgesehenen Ehemänner immer kurz vor der Hochzeit starben. Als Erwachsene suchte sie sich ihren künftigen Ehemann selber aus und wählte Ferdinand II. Zur Hochzeit kam es am 19. Oktober 1469.

Nach dem Tod ihres Halbbruders bestieg Isabella 1474 den kastilischen Thron. Nachdem sie die Krone in der Schlacht von Toro gegen die Tochter ihres Bruders sicherte, regierte sie die Reiche Kastilien und Aragon ab 1479 gemeinsam mit ihrem Ehemann. Sie war zu großen Teilen dafür verantwortlich, dass Kolumbus 1486 zu seiner Reise aufbrach, der die Entdeckung Amerikas folgte. Gemeinsam mit ihrem Mann führte sie die Inquisition in ihrem Reich ein, die sich insbesondere mit großer Brutalität gegen Juden und Muslime richtete. Diese wurden entweder gewzwungen zum Christentum überzutreten, oder sie wurden getötet oder des Landes verwiesen. Von Papst Alexander VI. wurde dem Ehepaar 1494 der Titel "Katholische Könige" verliehen. Isabella I. verstarb am 26. November 1504 in Medina del Campo. Mit ihrem Mann hinterließ sie 10 Kinder. Ihre Tochter Johanna übernahm zusammen mit ihrem Gatten Philipp dem Schönen die Herrschaft in Kastilien. Papst Paul VI. eröffnete 1974 den Seligsprechungsprozess von Isabella I.

Geburtsort: Madrigal del las Altas Torres
Geburts- & Sterbedatum: 22. April 1451 - 26. November 1504

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