Guido von Arezzo

Guido von Arezzo
Guido von Arezzo

Guido von Arezzo, der um das Jahr 992 geboren wurde, war ein Benedektinermönch und ein Musiklehrer, der die Geschichte und Pädagogik der Musik wie kaum ein zweiter prägte.

Guido von Arezzo gilt als Erfinder der Notenschrift, des Monochords, der Solmisation und des Kontrapunkts. Auch die "Guidonische Hand", ein Hilfsmittel zur Orientierung im Tonsystem, ist auf ihn zurückzuführen. Er war als Chorleiter und Sänger tätig, verstand sich aber vor allem als Musiklehrer. Er unterrichtete in der Kathedralschule von Arezzo. Als seine wichtigste Aufgabe sah er die Verbesserung des Musikunterrichts an. Er wollte, dass seine Schüler schneller und besser zu ihrem Ziel gelangten.

Guido von Arezzo galt als sehr fromm und stellte seine Tätigkeiten in den Dienst der Kirche. Zeitweise lebte er in einem Kloster und Papst Johannes XIX. galt als guter Freund Guidos und als sein Gönner und Förderer. Als Wissenschaftler und Theoretiker legte er die Grundlage für das Musikverständnis der heutigen Zeit.

Als Hauptwerk von Guido von Arezzo gilt "Micrologus de disciplina artis musicae" (dt.:  Kurze Abhandlung über die Regeln der musikalischen Kunst), was als eines der wichtigsten musiktheoretischen Werke des Mittelalters gilt. Hauptsächlich geht es in dem Werk um das Singen und Lehren des Gregorianischen Chorals.

Geburtsort: unbekannt
Geburts- & Sterbedatum: ca. 992 - 17. Mai 1050

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