Giotto di Bondone

Giotto di Bondone
Giotto di Bondone

Giotto di Bondone wurde 1266 in Florenz geboren und war ein berühmter italienischer Maler und entscheidender Wegbereiter für die Kunstepoche der Renaissance.

Giotto wuchs als Sohn des Schmiedes Bondone in Florenz nach. Den Überlieferungen nach saß er einst auf einem Stein und zeichnete die Schafe, die er hütete, als ihn der Florentiner Maler Cimabue entdeckte und über die Detailgenauigkeit von Giottos Zeichnung staunte. Vermutlich (das ist nicht belegt) nahm Cimabue den jungen Giotto als Lehrling in seine Werkstatt auf. Schnell sprach sich das Talent des Wunderknaben herum und Papst Benedikt XII. wurde auf ihn aufmerksam und holte ihn nach Rom, wo er lange Zeit tätig war. Er malte auch für König Robert von Neapel und betätigte sich erfolgreich als Bildhauer und Architekt. Sein Erfolg machte ihn zu einem angesehenen und reichen Mann der damaligen Zeit.

Um 1320 kehrte er nach Florenz zurück und führte dort erfolgreich eine eigene Werkstatt. Ab 1334 war er Baumeister am Dom von Florenz. Während seiner Arbeit am "Jüngsten Gericht" in der Bargello-Kapelle von Florenz starb Giotto di Bondone im Jahr 1337.


Giotto di Bondone gilt als Begründer der italienischen Malerei. Seine Werke, die meist religiöse Themen behandelten, zeichneten sich durch eine hohe Natürlichkeit und Detailverliebtheit aus. Als sein Hauptwerk gilt der große Freskenzyklus in der Scrovegni-Kapelle in Padua, der aus dem Leben von Jesus und Maria erzählt. Eine Meisterleistung stellt ebenfalls sein Freskenzyklus in der Basilika San Francesco in Assisi dar. Mit den Dichtern Boccaccio und Dante Alighieri verband Giotto di Bondone eine innige Freundschaft. So wird er auch in Dantes "Göttlicher Komödie" und in Boccaccios Dekameron erwähnt.

Geburtsort: Vespignano/Florenz
Geburts- & Sterbedatum: 1266 - 8. Januar 1337

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