Gaius Julius Cäsar

Gaius Julius Cäsar
Gaius Julius Cäsar

Gaius Julius Cäsar wurde am 13. Juli 100 v. Christus in Rom geboren und war ein mächtiger Staatsmann und Feldherr, der maßgeblich für die Umwandlung der Römischen Republik in ein Kaiserreich verantwortlich war.

Geboren als Sohn einer patrizischen Familie der Julier, war Caesar in jungen Jahren zunächst ein hoher geistlicher Beamter (Pontifex) und ein Militärtribun. Durch ein Bündnis mit dem reichen Politiker Marcus Licinius Crassus und dem Feldherren Gnaeus Pompeius Magnus errang Caesar das Amt eines Konsuls im Jahr 59 v. Christus. In der Folgezeit wurde er zu einem Prokonsul und dann zum Oberbefehlshaber (Prätor) in Spanien. Mit Pompeius und Crassus kam es zur Bildung des ersten Triumvirats in der Geschichte Roms.

Von 58 - 51 v. Chr. eroberte Caesar ganz Gallien, bis hoch zum Rhein. Inzwischen wurde Crassus bei einem Feldzug in Kleinasien getötet, was das Triumvirat auflöste. Caesar veröffentlichte um 51 v. Chr. sein literarisches Werk "Commentarii de bello Gallico" (Kommentare über den Gallischen Krieg). 49 v. Chr. wählte der römische Senat Pompeius zum Alleinherrscher, womit Caesar sich nicht einverstanden erklärte. Es kam zum Bürgerkrieg zwischen den ehemaligen Verbündeten, in dem sich Caesar durchsetzen konnte und zum Alleinherrscher über Rom wurde. Die Entscheidungsschlacht zwischen den Armeen der Beiden fand im nordgriechischen Thessalien statt. In der Folgezeit kämpfte Caesar noch in Ägypten für Kleopatra im Alexandrischen Krieg. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit in Rom, fiel er 44 v. Chr. einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe, später bekannt als Kaiser Augustus, beerbte ihn und setzte die Monarchie in Rom endgültig durch.

Geburtsort: Rom
Geburts- & Sterbedatum: 13. Juli 100 v. Chr. - 15. März 44 v. Chr.

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